Mr. White erhält von dem Kolonialoffizier Morris eine Affenpfote, die angeblich jedem Besitzer drei Wünsche erfüllen soll. Doch Morris warnt nachdrücklich vor diesen Wünschen, die seiner Meinung nur Unglück bringen.
Trotzdem wünscht White sich 200 Pfund Sterling - die er auch erhält, aber als finanziellen Ausgleich für den tödlichen Arbeitsunfall seines Sohnes ...
Käthi Knauth
Perserkatzen
Perserkatzen (1979)
Albrecht Philler (1981)
Albrecht Philler (1981)
Mit Perserkatzen konnte ich nie viel anfangen. Fellknäul, die auf den Menschen angewiesen sind, da sie es nicht fertigbringen sich selbst zu pflegen.
Auf dem Titelphoto ist Frau Knauth selbst zu sehen.
Auf dem Titelphoto ist Frau Knauth selbst zu sehen.
Guido Knopp
John Kobler
Al Capone
The life and world of Al Capone (1971)
Moewig (1981)
Moewig (1981)
1910 - 2000
Der Originaltitel ist eigentlich schon die ganze Inhaltsangabe.
Capone war ein kaltblütiger Verbrecher, an dem es nichts zu beschönigen gibt.
Capone war ein kaltblütiger Verbrecher, an dem es nichts zu beschönigen gibt.
Joachim Körber
Joachim Körber (*04.11.1958 in Karlsruhe) ist Übersetzer (u.a. von Steven King) und Herausgeber.
Das dritte Buch des Horrors
Heyne (1992)
William Wymark Jacobs - Die Affenpfote
William Wymark Jacobs - 08.09.1863 (Wapping, London) - 01.09.1943 (Islington, London)
The Monkey's Paw erschien erstmals 1902 in der Kurzgeschichtensammlung The Lady of the Barke.
Jacobs ist ein Klassiker der Horrorliteratur gelungen. Nichts wird ausführlich beschrieben, stattdessen gibt es viele Andeutungen. Man erfährt nie, was dem Sohn tatsächlich zugestoßen ist, denkt aber unwillkürlich an eine grausame Verstümmelung. Wenn der Sohn aus dem Grab zurückgewünscht wird, kann das nur ein ganz furchtbarer Anblick sein. Die Auflösung der Geschichte ist herzzerreißend und gelungen.
Jacobs ist ein Klassiker der Horrorliteratur gelungen. Nichts wird ausführlich beschrieben, stattdessen gibt es viele Andeutungen. Man erfährt nie, was dem Sohn tatsächlich zugestoßen ist, denkt aber unwillkürlich an eine grausame Verstümmelung. Wenn der Sohn aus dem Grab zurückgewünscht wird, kann das nur ein ganz furchtbarer Anblick sein. Die Auflösung der Geschichte ist herzzerreißend und gelungen.
Hanns Heinz Ewers - Die Topharbraut
Hans Heinrich Ewers - 03.11.1871 (Düsseldorf) - 12.06.1943 (Berlin)
Der Ich-Erzähler muss sich 1913 eine Wohnung mit einem Unbekannten namens Fritz Beckers teilen, der freundlich wirkt, aber immer von Geheimnissen umgeben bleibt. Die Freundin des Erzählers, selbst eine geheimnisvolle, schwindsüchtige Person, deren richtigen Namen er nicht kennt, mag Becker nicht. Nach einem Ohnmachtsanfall verschwindet die junge Frau ...
Die Topharbraut erschien angeblich erstmals 1903.
Als Leser ist man Beckers gegenüber misstrauischer als es der Ich-Erzähler zunächst ist. Bemerkenswert fand ich die Beschreibung der Freundin, die immer wieder in Ohnmacht fällt, sodass der Ich-Erzähler ihr Mieder öffnen muss. Wenn ich dabei vor Augen habe, dass er ihre Brüste freilegt, werden das die Erstleser sicher nicht anders empfunden habe. Wahrscheinlich waren diese Abschnitte der Erzählung skandalöser als die letztliche Auflösung.
Als Leser ist man Beckers gegenüber misstrauischer als es der Ich-Erzähler zunächst ist. Bemerkenswert fand ich die Beschreibung der Freundin, die immer wieder in Ohnmacht fällt, sodass der Ich-Erzähler ihr Mieder öffnen muss. Wenn ich dabei vor Augen habe, dass er ihre Brüste freilegt, werden das die Erstleser sicher nicht anders empfunden habe. Wahrscheinlich waren diese Abschnitte der Erzählung skandalöser als die letztliche Auflösung.
Ewers ist eine durchaus umstrittene Figur. Der Vorwurf der Pornografie ist wahrscheinlich wie so oft übertrieben, aber ein Nazi war er ganz sicher, auch wenn er später selbst in Ungnade fiel.
Alraune und Fundvogel sind Buchtitel, die man vielleicht schon mal gehört hat. Ob seine Übersetzungen der Geschichten von Edgar Allan Poe noch verwendet werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Ewers schrieb das Drehbuch und führte Regie bei dem Film Der Student von Prag (1913), den heute wohl kaum noch jemand sieht, von dem man als Filminteressierter aber vielleicht schon mal gehört hat.
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William Hope Hodgson - Tropischer Schrecken
15.11.1877 (Blackmore End, Essex) - 19.04.1918 (Ypern, Belgien)
Das Schiff, auf dem sich der Ich-Erzähler befindet, wird von einem Seemonster angegriffen.
"A Tropical Horror" wurde erstmals 1905 veröffentlicht - und ist eine Geschichte, von der man glaubt, sie schon dutzendfach gelesen zu haben. Ein Monster tötet eine Person aus einer Gruppe nach der anderen. Hört sich nach Michael Chrichton an, aber der lebte erst Jahrzehnte später.
Wenn das nicht gut geschrieben wäre, könnte man das kaum aushalten, so fantasielos erscheint das aus heutiger Sicht.
Im vorliegenden Band die deutsche Erstübersetzung, fast 90 Jahre nach der Erstveröffentlichung.
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Wenn das nicht gut geschrieben wäre, könnte man das kaum aushalten, so fantasielos erscheint das aus heutiger Sicht.
Im vorliegenden Band die deutsche Erstübersetzung, fast 90 Jahre nach der Erstveröffentlichung.
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Algernon Blackwood - Die Weiden
14.03.1869 (Shooter's Hill, Kent) - 10.12.1951 (London)
Zwei Freunde rudern die Donau entlang. Kurz nachdem sie Bratislava verlassen haben, müssen sie im Hochwasser auf einer Insel übernachten. Dort reiht sich ein seltsames Ereignis an das andere.
"The Willow" wurde erstmals 1907 veröffentlicht. H.P. Lovecraft soll ganz begeistert gewesen sein. Ich kann Lovecraft nicht viel abgewinnen - und dieser Geschichte auch nicht.
Ich habe die Geschichte kurz nachdem ich von meiner Donau-Kreuzfahrt zurückkam gelesen. Deshalb hatte der Anfang, in dem die Donau bis Bratislava (in der vorliegenden Ausgabe: Pressburg) beschrieben wurde, einen besonderen Reiz.
Das war es dann aber auch.
Für mich ist das eine tröge, sich langweilig dahin schleppende Erzählung, bei der ich mehrfach versucht war, die Lektüre einfach abzubrechen.
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Ich habe die Geschichte kurz nachdem ich von meiner Donau-Kreuzfahrt zurückkam gelesen. Deshalb hatte der Anfang, in dem die Donau bis Bratislava (in der vorliegenden Ausgabe: Pressburg) beschrieben wurde, einen besonderen Reiz.
Das war es dann aber auch.
Für mich ist das eine tröge, sich langweilig dahin schleppende Erzählung, bei der ich mehrfach versucht war, die Lektüre einfach abzubrechen.
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Georg von der Gabelentz - Der gelbe Schädel
01.03.1868 (Lemnitz) - 10.09.1940 (Münchenbernsdorf)
Der Maler Schalken hat einen gelbverfärbten Schädel gefunden. Danach verändert der Künstler sich immer mehr ...
Das soll das beste Werk des Schriftstellers sein. Kein Wunder, dass er in Vergessenheit geraten ist.
Eine ordentliche Idee, die durch einen überaus langweiligen Schreibstil ruiniert wird. Dialoge, die zum schlechtesten gehören, was ich je gelesen habe. Weit entfernt von richtiger Sprechsprache (auch wenn man damals sicher anders gesprochen hat als heute, so hat man ganz sicher nicht gesprochen), weit entfernt von Bühnensprache, einfach nur langweilig.
Genauso schlecht wie die vorherige Geschichte dieses Bandes.
Eine ordentliche Idee, die durch einen überaus langweiligen Schreibstil ruiniert wird. Dialoge, die zum schlechtesten gehören, was ich je gelesen habe. Weit entfernt von richtiger Sprechsprache (auch wenn man damals sicher anders gesprochen hat als heute, so hat man ganz sicher nicht gesprochen), weit entfernt von Bühnensprache, einfach nur langweilig.
Genauso schlecht wie die vorherige Geschichte dieses Bandes.
Montague Rhodes James - Das Chorgestühl von Barchester
01.08.1862 (Goodnestone, Dover, Kent) - 12.06.1936 (Eton, Berkshire)
Der neue Archdiakon von Barchester Cathedral beschäftigt sich mit Schriften, die ihm von seinem Vorgänger hinterlassen wurden. Gleichzeitig erscheinen ihm die Schnitzereien im Chorgestühl der Cathedrale immer unheimlicher.
James ist ein enorm einflussreicher und wegen seines angeblich trockenen Humors beliebter britischer Schriftsteller, der zig Lehrbücher verfasst hat und ein Experte für apokryphe Bibelschriften und mittelalterliche Manuskripte war.
Trotzdem: "The Stalls of Barchester Cathedral" ist nicht lesbar.
Nein, das macht wirklich keinen Spaß - und der Grund dafür ist die Sorgfalt, mit der die Geschichte geschrieben wurde. Ein Widerspruch? Vielleicht.
Die Geschichte wird über Tagebuchaufzeichnungen und über die Auswertung historischer Schriften erzählt.
Wem es schon immer Spaß gemacht hat, sich durch altertümliche Schriften zu arbeiten, der wird Gefallen an dieser Geschichte finden.
Ich hingegen habe mich durchgequält und konnte mich keinen Moment für die Geschichte begeistern.
Trotzdem: "The Stalls of Barchester Cathedral" ist nicht lesbar.
Nein, das macht wirklich keinen Spaß - und der Grund dafür ist die Sorgfalt, mit der die Geschichte geschrieben wurde. Ein Widerspruch? Vielleicht.
Die Geschichte wird über Tagebuchaufzeichnungen und über die Auswertung historischer Schriften erzählt.
Wem es schon immer Spaß gemacht hat, sich durch altertümliche Schriften zu arbeiten, der wird Gefallen an dieser Geschichte finden.
Ich hingegen habe mich durchgequält und konnte mich keinen Moment für die Geschichte begeistern.
Edward Frederic Benson - Wie die Angst aus der langen Galerie verschwand
24.07.1867 (Berkshire) - 29.02.1940 (London)
Church-Peveril ist ein Haus, in dem Geister ein und ausgehen, was auch niemanden zu stören scheint. Nur sollte man den beiden Kinder-Geistern in der Gallerie nicht begegnen, denn wer immer sie sieht, stirbt kurz danach ...
"How Fear Departed the Long Gallery" reißt nicht vom Hocker, ist aber eine angenehm erzählte Geschichte mit einem absehbaren Ende.
Karl Hans Strobl - Das Grabmal auf dem Pére Lachaise
18.01.1877 (Iglau,Mähren) - 10.03.1946 (Perchtoldsdorf bei Wien)
Um an ein ausgelobtes Vermögen zu kommen, muss der Ich-Erzähler ein Jahr lang in einem Grabmal auf der Friedhof Pére Lachaise wohnen.
Strobl - wer so heißt, ist entweder ein guter Comiczeichner oder ein politisch weit rechts stehender Politiker. Dieser Strobl war zwar kein Politiker, aber Antisemit und Nazi-Fan.
Bevor er in den 20er Jahren selbst zu einer Schauergestalt wurde, zählte er zusammen mit Hanns Heinz Ewers und Gustav Meyerink zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren fantastischer Literatur.
Völlig zurecht.
Die Geschichte ist fantastisch.
Sie ist keine Moment langweilig und gut geschrieben.
An einer Stelle heißt es im Internet, Elisabeth Alexandrowna Strogonoff-Dominoff (05.02.1779 - 27.03.1818) hätte einer urbanen Legende zufolge eine Belohnung ausgelobt, die man erhält, wenn man es schafft, ein Jahr lang neben ihrem Sarg auf dem Friedhof zu leben. In Strobls Geschichte ist die Verstorbene eine Anna Feodorowna Wassilska (gestorben am 13.03.1911). Tatsächlich eine urbane Legende, die Strobl aufgegriffen hat? Oder wurde seine Erzählung hinterher zur urbanen Legende verklärt?
Bevor er in den 20er Jahren selbst zu einer Schauergestalt wurde, zählte er zusammen mit Hanns Heinz Ewers und Gustav Meyerink zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren fantastischer Literatur.
Völlig zurecht.
Die Geschichte ist fantastisch.
Sie ist keine Moment langweilig und gut geschrieben.
An einer Stelle heißt es im Internet, Elisabeth Alexandrowna Strogonoff-Dominoff (05.02.1779 - 27.03.1818) hätte einer urbanen Legende zufolge eine Belohnung ausgelobt, die man erhält, wenn man es schafft, ein Jahr lang neben ihrem Sarg auf dem Friedhof zu leben. In Strobls Geschichte ist die Verstorbene eine Anna Feodorowna Wassilska (gestorben am 13.03.1911). Tatsächlich eine urbane Legende, die Strobl aufgegriffen hat? Oder wurde seine Erzählung hinterher zur urbanen Legende verklärt?
Gustav Meyrink - Meister Leonhard
Gustav Meyer. 19.01.1868 (Wien) - 04.12.1932 (Starnberg)
Die Geschichte von Leonhard, der in einem Haus aufwächst, das von einer schwachsinnigen Mutter tyrannisiert wird. Nach dem natürlichen Tod des Vaters, tötet er seine Mutter, heiratet das Mädchen, das er schon immer geliebt hat (die sich später als seine Schwester herausstellt) und reist dann auf der Suche nach einem unbekannten Mann durch die Welt.
Meyrink ist natürlich durch Der Golem literarisch unsterblich geworden.
Die hier vorliegende Geschichte liest sich wie ein Entwurf für einen Roman, der dann doch nicht ausgeführt wurde. Der Anfang ist stark, dann (nach dem dem Tod der Mutter) lässt die Geschichte stark nach, so sehr, dass man sie am liebsten nicht mehr weiterlesen würde.
Die hier vorliegende Geschichte liest sich wie ein Entwurf für einen Roman, der dann doch nicht ausgeführt wurde. Der Anfang ist stark, dann (nach dem dem Tod der Mutter) lässt die Geschichte stark nach, so sehr, dass man sie am liebsten nicht mehr weiterlesen würde.
Sax Rohmer - Die flüsternde Mumie
Arthur Henry Sarsfield Ward. 15.02.1883 (Birmingham, England) - 01.06.1959 (White Plains, New York)
Ein Maler hält sein Modell für die Wiedergeburt einer ägyptischen Tänzerin. Der eifersüchtige Liebhaber versucht den Maler in den Selbstmord zu treiben.
Rohmer ist der Schöpfer von Fu-Manchu, den heute etwas in Verruf geratene chinesischen Verbrecher.
"The whispering Mummy" ist eine von Anfang bis Ende gut erzählte und spannende Geschichte.
"The whispering Mummy" ist eine von Anfang bis Ende gut erzählte und spannende Geschichte.
Oswald Kolle
Dein Mann - das unbekannte Wesen
Dein Mann - das unbekannte Wesen (1967)
Heyne (1969)
Heyne (1969)
Kálmán Konkoly
Das Traumbuch
Das Traumbuch (1965)
Heyne (1965)
Heyne (1965)
In fast jedem Haushalt gibt es das eine oder andere Buch über Träume. Es ist einfach zu interessant, was die Filme in unserem Kopf über uns selbst verraten (was wir natürlich wüßten, wenn wir uns selbst gegenüber aufmerksam wären).
Peter Korn
Pseudonym von Roland Göök
Der Ölprinz
Der Ölprinz (1966)
Bertelsmann (1966)
Bertelsmann (1966)
Buch zum Film nach dem Roman "Der Ölprinz" von Karl May.
Die Karl May-Filme. Ein trauriges Kapitel der Filmgeschiche. Teilweise großartige Bilder, ein hervorragender Winnetou, eine durchaus gelungene Musik - dann aber auch miserable Schauspieler, miserable Synchronisation (deutsche Schauspieler sprechen sich nicht selbst) und miserable Drehbücher.
Harald Leipnitz als Schurke ist sehenswert. Heinz Ehrhardt als Kantor eine Ideal-Besetzung.
Das Buch erzählt den Film nach - in rund 160 Bildern, teilweise in Farbe, teilweise in schwarz-weiß - und einer bedeutungslosen Nacherzählung.
Harald Leipnitz als Schurke ist sehenswert. Heinz Ehrhardt als Kantor eine Ideal-Besetzung.
Das Buch erzählt den Film nach - in rund 160 Bildern, teilweise in Farbe, teilweise in schwarz-weiß - und einer bedeutungslosen Nacherzählung.
Onkel Toms Hütte
Onkel Toms Hütte (1964)
Bertelsmann (1964)
Bertelsmann (1964)
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Ein Buch zum Film. Die Geschichte von Harriet Beecher-Stowe ist inzwischen hinlänglich bekannt - der Film, nein, der Film nicht. Ich kenne ihn nur aus der Micky Maus, wo über Wochen vorgestellt wurde. Der junge Thomas Fritsch, inzwischen auch schon Mitte 60 - wie die Zeit vergeht! -, O.W. Fischer, der häufig als Knallcharge eingesetzte Herbert Lom, Michaela May ... und trotzdem ist das ein Film, den ich noch nie gesehen habe, von dem ich mir noch nicht mal sicher bin, ob er je im Fernsehen gezeigt wurde.
Loms Rolle wird bei IMDB als Simon Legree genannt (was dem Buch entspricht), hier jedoch ist ständig von Haley-Legree die Rede.
Loms Rolle wird bei IMDB als Simon Legree genannt (was dem Buch entspricht), hier jedoch ist ständig von Haley-Legree die Rede.
Nachdem ich den Roman im Jahr 2015 wieder gelesen habe und danach diesen Band erneut durchgesehen habe, bleibt nur die Frage, ob es in den 60er Jahren eigentlich irgendeinen deutschen Film gab, der sich an die Vorlage hält.
Ich habe den Eindruck, daß die Drehbuchautoren (Fred Denger und Geza von Radvanyi) eine einseitige Zusammenfassung des Romans genommen haben und die dort erwähnten Szenen selbst mit Handlung gefüllt haben. Das Haley und Legree zu einer Person zusammengefasst werden ist nur der Anfang, aus dem sich dann ergibt, daß Haley noch unsympathischer und brutaler werden muß, als er im Roman ist. Shelby ist hier noch mehr ein Weichei als im Roman. Im Film lässt er Haley freie Auswahl, während er im Roman lieber seinen besten Sklaven abgibt, als eine größere Anzahl anderer Sklaven. So geht das weiter. Mit der Vorlage hat der Film (den ich immer noch nicht gesehen habe) wenig gemeinsam.
Ich habe den Eindruck, daß die Drehbuchautoren (Fred Denger und Geza von Radvanyi) eine einseitige Zusammenfassung des Romans genommen haben und die dort erwähnten Szenen selbst mit Handlung gefüllt haben. Das Haley und Legree zu einer Person zusammengefasst werden ist nur der Anfang, aus dem sich dann ergibt, daß Haley noch unsympathischer und brutaler werden muß, als er im Roman ist. Shelby ist hier noch mehr ein Weichei als im Roman. Im Film lässt er Haley freie Auswahl, während er im Roman lieber seinen besten Sklaven abgibt, als eine größere Anzahl anderer Sklaven. So geht das weiter. Mit der Vorlage hat der Film (den ich immer noch nicht gesehen habe) wenig gemeinsam.
William Kotzwinkle
Ein mittelmäßiger Autor, der es inzwischen zu einiger Bekanntheit gebracht hat. Mehr als die drei folgenden Bücher haben es nicht in meine Sammlung geschafft - und ich sehe keinen Grund mir andere anzutun.
E.T. der Außerirdische und seine Abenteuer auf der Erde
E.T., the extra-terrestrial in his adventure on earth (1982)
Heyne (1982)
Heyne (1982)
Buch zum Film.
Ich liebe den Film. Spätestens wenn Elliot neben E.T. im Hospitalzelt liegt, rinnen bei mir die Tränen - obwohl ich den Film mindestens 50mal gesehen habe.
Das Buch ist nicht mal halb so gut.
Parodie in Mad 166.
Das Buch ist nicht mal halb so gut.
Parodie in Mad 166.
E.T., the book of the green planet
E.T., the book of the green planet (1985)
Berkley (1985)
Berkley (1985)
Eine Zeitlang kursierte das Gerücht, Spielberg plane eine Fortsetzung zu E.T.
Es ist wohl ein Glück, daß dieses Projekt nie verwirklicht wurde. Ich weiß nicht, ob das vorliegende Buch auf einem Entwurf für diesen zweiten Film basierte oder nicht.
E.T. ist auf dem Weg nach Hause. Er vermißt Elliot. Elliot vermißt E.T. Und darüber ein ganzes Buch?
Es ist wohl ein Glück, daß dieses Projekt nie verwirklicht wurde. Ich weiß nicht, ob das vorliegende Buch auf einem Entwurf für diesen zweiten Film basierte oder nicht.
E.T. ist auf dem Weg nach Hause. Er vermißt Elliot. Elliot vermißt E.T. Und darüber ein ganzes Buch?
Superman III
Superman III (1983)
Warner (1983) / Heyne (1984)
Warner (1983) / Heyne (1984)
Buch zum Film. Basiert auf einem Drehbuch von David Newman und Leslie Newman.
Gus Gorman ist ein Schlitzohr, das ein Händchen für Computer hat, sich aber in die Interessen eines gefährlichen Mannes einmischt. Mit Gormans Hilfe, versucht der die Weltherrschaft an sich zu reißen - was Superman natürlich nicht zulassen kann.
Ich habe meine Probleme mit den Christopher Reeve Superman-Filmen. Sie haben ihre Momente. Jeder. Auch der blödsinnige vierte Film. Aber jeder der Filme hat irgend etwas am Superman Mythos zerstört. Im ersten Teil war Krypton nicht das Krypton, das ich kannte, im zweiten Teil entwickelte Superman plötzlich telekinetische Kräfte ...
Ich denke, der dritte Teil ist der Beste, auch wenn Superman hier fast zu einer Nebenfigur degradiert wird. Der Anfang dieses Films ist Superman pur. So wie die Figur meiner Meinung dargestellt werden sollte. Leider fällt der Film zum Schluß hin etwas ab.
Kotzwinkle ist nicht halb so gut wie Elliot S. Maggin.
Ich habe meine Probleme mit den Christopher Reeve Superman-Filmen. Sie haben ihre Momente. Jeder. Auch der blödsinnige vierte Film. Aber jeder der Filme hat irgend etwas am Superman Mythos zerstört. Im ersten Teil war Krypton nicht das Krypton, das ich kannte, im zweiten Teil entwickelte Superman plötzlich telekinetische Kräfte ...
Ich denke, der dritte Teil ist der Beste, auch wenn Superman hier fast zu einer Nebenfigur degradiert wird. Der Anfang dieses Films ist Superman pur. So wie die Figur meiner Meinung dargestellt werden sollte. Leider fällt der Film zum Schluß hin etwas ab.
Kotzwinkle ist nicht halb so gut wie Elliot S. Maggin.