I
Klaus Ickert & Ursula Schick

Das Geheimnis der Rose entschlüsselt

Das Geheimnis der Rose entschlüsselt (1986)
Heyne (1986)

Als Ergänzung zum Film gekauft, hat mich dieses Buch so neugierig gemacht, daß ich mich schließlich dazu durchgerungen habe, Ecos Buch zu lesen.

Ein nicht wirklich notwendiges Buch, wenn man über eine gute Allgemeinbildung verfügt. Auf jeden Fall jedoch interessant.
Mail an Ralf H.


Brian Inglis

Geschichte der Medizin

A history of medicine (1965)
Heyne (1968)
31.07.1916 (Malahide, Co. Dublin) - 11.02.1993

Interessanter Abriß der Medizin-Geschichte.
Mail an Ralf H.


Karl Iglesias

The 101 Habits of Highly Successful Screenwriters

The 101 Habits of Highly Successful Screenwriters (2001)
Adams Media Corporation (2001)

Robert A. Harris ist Drehbuchautor und Script doctor.

Karl Iglesias: The 101 Habits of Highly Successful Screenwriters
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern oder zu verkleinern.
Kein How-To-Buch, ein Interview Buch in dem Ron Bass (u.a. Rain Main), Steve Desouza (Beverly Hills Cop II, Stirb langsam, 48 Hrs), Gerald Dipego (Message in a Bottle), Leslie Dixon (Overboard), Akiva Goldsman (Der Klient, Batman Forever, Batman & Robin, Illuminati, Star Trek: Discovery, Star Trek: Picard), Amy Holden Jones (Mystic Pizza), Nicholas Kazan (Frances), Jim Kouf (Rush Hour), Scott Rosenberg (Con Air), Eric Roth (Forrest Gump), Michael Schiffer (Crimson Tide), Tom Schulman (Club der toten Dichter, Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft), Ed Solomon (Men in Black) und Robin Swicord (Little Women) zu diversen Aspekten ihrer Arbeit befragt werden und persönliche Antworten geben - die sich durchaus widersprechen können.

Mir scheint wichtig zu sein:

Wer (Drehbuch-)Autor sein will, sollte wissen, warum er das machen will. Wenn es nur ums Geld geht, sollte man das gleich vergessen.

Wer (Drehbuch-)Autor sein will, sollte den Drang verspüren zu schreiben. Darunter kann (und wird) das soziale Leben leiden, denn Schreiben ist eine einsame Tätigkeit, die Zeit fordert (ich selbst schreibe jeden Abend zu einer bestimmten Zeit. Wenn das mehrere Tage hintereinander nicht möglich ist, werde ich sehr unleidig. Es ist fast wie ein Entzug. Auf Reisen ersetze ich diese Schreibarbeit durch das Reisetagebuch. Es gibt kaum einen Tag seit 1986 an dem ich nicht irgendwas geschrieben habe).

Wer Drehbuch-Autor sein will, sollte sich bewusst sein, dass andere hinterher an dem Buch herumändern werden. Als Buch- oder Theaterautor hat man immer das letzte Wort, als Drehbuchautor ist man nur eine Hilfskraft. (Deshalb schreibe ich lieber Bücher als Drehbücher.)

Wer (Drehbuch-)Autor sein will, sollte sich bewusst sein, dass man nicht jeden Tag gut in Form ist. Manchmal ist das geschriebene auf Anhieb hervorragend, manchmal ist es furchtbar. Man sollte aber auch dann schreiben, wenn man das Gefühl hat, es geht nicht gut. Ändern kann man hinterher immer noch.

Wer (Drehbuch-)Autor sein will, sollte sich bewusst sein, dass der Anfang wichtig, das Ende aber noch wichtiger ist. Eine Geschichte bis zu ihrem Ende zu schreiben ist gar nicht so einfach, weil es ja so viele Ablenkungen gibt - deshalb sollte man auch nicht jeden Tag alles nochmal von vorne lesen, um hineinzukommen.

Wer (Drehbuch-)Autor sein will, sollte sich von dem Gedanken verabschieden, ein perfektes Werk abliefern zu können. Man sollte das bestmögliche aus dem Werk machen, sich dann aber etwas Neuem zuwenden. Nach mehreren Werken wird man das erste für furchtbar halten, weil man zwangsläufig etwas dazugelernt hat. (Ich habe meine ersten vier Romane Jahre später nochmal geschrieben. Wenn ich das heute wieder machen würde, käme noch etwas ganz anderes dabei heraus).

Wer (Drehbuch-)Autor sein will, sollte sich in Disziplin üben. Egal ob man morgens, mittags oder abends schreibt. Jeder muss für sich selbst erkennen, wann die beste Zeit zum Schreiben ist. Wenn man eine Zeit zum Schreiben festgelegt hat, dann ist das eben nicht die Zeit, in der man den Müllrausbringen oder den Hund ausführen kann.

Wer Drehbuch-Autor sein will, sollte sich bewusst sein, dass es gewisse Formaterwartungen gibt. Es hilft nicht, das Rad neu erfinden zu wollen.

Wer (Drehbuch-)Autor sein will, sollte nicht danach streben "irgendetwas wie" zu schreiben.


Am Schluss, als es um Vermarktung geht, schwächelt das Buch etwas (was man auch daran merkt, dass die Zahl der Interviewten, die etwas dazu sagen, immer kleiner wird). Ansonsten ist es ein Buch, das zum Nachdenken anregt und sehr informativ ist.


Mail an Ralf H.





Christopher Isherwood

Leb' wohl Berlin

Goodbye to Berlin (1935)
Ullstein (1974)

Das Titelbild suggeriert ein Buch zum Film. Wer das glaubt, wird enttäuscht sein. Das Bühnenmusical hat seine Wurzeln in diesem Buch. Der Film erzählt jedoch eine andere Geschichte - keine Ahnung warum. Ein brillanter Film, ein gut erzähltes Buch, das zu Unrecht fast vergessen ist.
Mail an Ralf H.