B
Leigh Brackett
Rio Bravo
Rio Bravo (?)
Heyne (1985)

In Sheriff Chances Gefängnis sitzt ein Gefangener, der von seiner Bande befreit werden soll. Der Sheriff erhält nur von einem Säufer, einem Teenager und einem alten Mann Hilfe.
Der Film ist ein Klassiker, er gehört unzweifelhaft zum Besten, was im Bereich Western je auf die Leinwand kam. Für das Buch reicht eine Nummer kleiner, aber es ist zumindest gute Unterhaltung.
Ray Bradbury
Bedeutender Science Fiction Autor, der auch heute noch viel gelesen wird.
Eine Kuriosität am Rande: Bradbury wurde von Julius (Julie) Schwartz entdeckt. Schwartz dürfte sich als Editor der
Superman-Reihen in das Gedächtnis von Comic-Fans eingeprägt haben.
Gesänge des Computers Teil 2
I sing the body electric
Ullstein (1976)
Science Fiction Stories 63 - Bestandteil der von
Walter Spiegl betreuten Reihe.
Eine Kuriosität am Rande: Bradbury wurde von Julius (Julie) Schwartz entdeckt. Schwartz dürfte sich als Editor der
Superman-Reihen in das Gedächtnis von Comic-Fans eingeprägt haben.

Die Kilimandscharo-Maschine (The Kilimanjaro machine)
Nächtliches R-Gespräch (Night call, collected)
Der Spuk im neuen Haus (The haunting of the new)
Charles Dickens lebt (Any friend of Nicholas Nickelby's is a friend of mine)
Im Stich gelassen (Heavey-set)
Der Mann im Rorschachhemd (The man in the Rorschach shirt)
Die vergessene Mars-Stadt (The lost city of Mars)
The Martian Chronicles
The Martian Chronicles (1950)
Bantam (1962)
Mischung aus früher geschriebenen Kurzgeschichten (1948 und danach) und nachgeschobenen Erzählungen.

Ein völlig überschätztes Werk, das manchmal ganz nett ist, häufig langweilt und mindestens einmal nervt.
Um den Mars zu besiedeln müssen mehrere Versuche unternommen werden. Nachdem die Marsianer durch Windpocken ausgerottet wurden, siedeln sich Menschen an - und sie haben nichts besseres zu tun, als den Planet sofort wieder zu räumen, als es auf der Erde zu einem Krieg kommt.
Eine Geschichte behandelt die Abreise eines Schwarzen. Die Passage greift den Rassismus zwar an, wirkt aber hoffnungslos antiquiert und ärgerlich. Warum sollten die Schwarzen, wenn es Ihnen auf der Erde so schlecht geht, später wieder zurückkehren? Eine Frage (eine von vielen), die Bradbury in der Luft hängen läßt.
Thomas Bräutigam
Lexikon der Film- und Fernsehsynchronisation
Lexikon der Film- und Fernsehsynchronisation (2001)
Lexikon Imprint Verlag (2001)
Endlich! Längst überfällig. Ein Buch, das in die Bibliothek jedes Filmfans gehört.

An einigen Stellen unvollständig (Bräutigam kennt Agjala Schmidt nicht, die Stimme von Grace Kelly in
High Society), er weiß nichts über
Chitty Chitty Bang Bang oder die
West Side Story, denkt, daß
T.J. Hooker in späteren Folgen von James Darren gespielt wurde und aus Tom Paris wird Tom Pans. Außerdem fehlen die
Star Trek-Filme. Trotzdem - ein hervorragendes Buch, das hoffentlich bald ergänzt wird.
Bertold Brecht
Der gute Mensch von Sezuan
Der gute Mensch von Sezuan (1938/40)
Suhrkamp (1968)

Ich kann mich nicht erinnern, dieses Stück je gelesen oder gesehen zu haben.
Alfred Edmund Brehm
Brehm's Thierleben - Fische, Kriechthiere & Lurche
Brehm's Thierleben - Fische, Kriechthiere & Lurche (1876-1879)
Ullstein (1980)
02.02.1829 (Renthendorf, Thüringen)- 11.11.1884 (Renthendorf, Thüringen)
Ausgewählt aus der 2. umgearbeiteten und vermehrten Ausgabe (Große Ausgabe letzter Hand). Mit den Originalillustrationen.

Nicht nur historisch interessant. Auch heute noch amüsant und lesenswert.
Irmela Brender
Über Pater Brown.
Über Pater Brown (1984)
Fischer (1987)

Nun ja. Die Filme mit Heinz Rühmann, der Film mit Alec Guiness gefallen mir. Das machte mich neugierig und brachte dieses humorvolle Büchlein in meine Bibliothek. Die Kurzgeschichten von Chesterton kamen erst später - und sie waren eine bodenlose Enttäuschung.
Vincent Brome
So hat der Mensch gelebt
We have come a long way (1962)
Heyne (1967)
Herbert Vincent Brome
*1910
Ein Kapitel wurde speziell für die deutsche Ausgabe geschrieben.

Geschichte aus einer anderen Perspektive. Das alltägliche Kleinklein, das für die meisten von uns (und unsere Vorfahren) das Leben ausgemacht hat.
Dan Brown
* 22.06.1964 (Exeter, New Hampshire)
Angels and demons
Angels and demons (2000)
Corgi (2001)
vergrößernEin CERN-Mitarbeiter wird ermordet. Von ihm geschaffene Anti-Materie wird gestohlen und soll dazu eingesetzt werden, den Vatikan auszulöschen.
Da das Mordopfer mit "Illuminati" gebrandmarkt worden war, zieht der Direktor von CERN den Symbologen Robert Langdon hinzu, der mit der Tochter des Ermordeten versucht, die Antimaterie rechtzeitig zu finden.
Wahrscheinlich geht es den meisten so wie mir: Ich hab diesen ersten Robert-Langdon- Roman erst nach seinem Nachfolger, dem
Da Vinci Code gelesen.
Wenn man diesen Roman gelesen hat, wird bewußt, mit wie wenig Phantasie Dan Brown schreibt. Im Prinzip handelt es sich hier um den selben Roman.
- Ein nackter Toter wird gefunden.
- Am Körper des Toten findet sich eine Nachricht.
- Langdon lernt eine Verwandte des Toten kennen, mit der er den Rest den Romans zubringt.
- Eine Schnitzeljagd beginnt.
- Die Handlung umfaßt etwas mehr als einen Tag.
- Hinter dem Mord steckt jemand, der dem Leser als Verbündeter Langdons präsentiert wurde.
- Und Brown gibt an, korrekt zu beschreiben, ändert tatsächlich jedoch Orte und Begebenheiten ab.
Berücksichtigt man all das, kann man sich einen der Nachfolgeromane vorstellen:
Langdon wird ins Britische Museum gerufen. Dort findet er einen nackten Mann, der farbig angemalt wurde. Zusammen mit dessen Nichte, folgt er vorher gelegten Spuren. Dabei wird er unterstützt von einem hochrangigen Politiker, bis sich schließlich herausstellt, daß dieser den Mord begangen hat, um den christlichen Glauben in Großbritannien wieder zu stärken ... oder so ähnlich.
Was Brown abliefert erinnert in seiner Unbekümmertheit im Umgang mit geschichtlichen Fakten an Comics aus den fünfziger und sechziger Jahren. Ein Comic ohne Bilder. Als etwas anderes sollte man die Werke nicht ansehen (viele Comics gehen respektvoller mit dem Leser um, erreichen aber bei weitem nicht die Auflagen von Brown). Unterhaltung - aber letztlich darf man nichts für bare Münze nehmen, egal wie sehr es der Wirklichkeit zu ähnelt.
The Da Vinci Code
The Da Vinci Code (2003)
Corgi (2004)
vergrößernProfessor Robert Langdon wird zu einer Mordermittlung im Louvre herangezogen und schnell vom Berater der Polizei zum Verdächtigen. Mit Hilfe der Enkelin des Toten flieht er und folgt einigen Spuren, die das Mordopfer gelegt hat ...
Eines der Bücher, dem ich mich nur mit Widerwillen näherte. Ich mag es nicht, wenn der Hype um ein Buch zu groß wird. Aber neugierig war ich schon. Hype ist die eine Sache, Erfolg bei Lesern etwas anderes. Und ich bin sicher, daß dieses Buch nicht nur gekauft sondern auch gelesen wird.
Der Roman ist ordentliches Handwerk. Kurze Kapitel, manche kaum eine Seite lang, lassen einen fast vergessen, daß vier Fünftel der Handlung innerhalb von anderthalb Tagen spielen.
Der Roman ist kein literarischer Höhenflug. Brown gibt sich Mühe, die Identität des "Teachers" zu verbergen, aber dazu fällt sein Ensemble zu klein aus. Entweder ist es diese eine Person oder ein völlig Fremder, dann hätte es aber keinen Sinn gemacht, die Identität zu verschweigen.
Die Handlung ist dünn, kaum mehr als eine Schnitzeljagd, die manchmal unterbrochen wird, um Teile der Vorgeschichte zu erzählen. Ansonsten hängen am Erzählstrang Exkurse zu geschichtlichen Themen, die vorgaukeln, was spätestens seit dem Film mit Tom Hanks durch jedes Feuilleton gehechelt wurde.
Innerhalb der Handlung macht alles, was Brown behauptet, Sinn, aber man darf nicht den Fehler begehen, alles für bare Münze zu nehmen. Angenommen Jesus und Maria Magdalena hätten EIN Kind miteinander gehabt, wäre die Chance, daß ausgerechnet dieses eine Kind sich selbst hätte fortpflanzen können, verschwindend gering gewesen. Oder glaubt irgendjemand, daß es ein Zufall ist, daß frühere Generationen (bis hinein ins letzte Jahrhundert) fast immer einen Stall von Kindern hatten? Man lebte damit, daß viele Kinder nicht überlebten.
Selbst wenn das Kind überlebt hätte, selbst wenn Maria Magdalena nach Frankreich entkommen wäre ... ungezählte Generationen hätten überleben müssen. Ungezählte Frauen und Männer hätten in die Linie eingeheiratet ...
Wenn man die wundervoll unangestrengte Ratesendung "Ich trage einen großen Namen" verfolgt, stellt man fest, daß bei Prominenten aus Zeiten vor der Wende zum 20. Jahrhundert nur selten "direkte" Nachfahren ins Studio kommen. Viel häufiger sind irgendwelche Nichten oder Neffen vertreten. Es gibt nun mal Menschen, die keinen Spaß am Sex haben, Paare, die keine Kinder bekommen, Familien, bei denen alle Kinder sterben bevor sie eigene Kinder bekommen.
Rechnen wir mit 30 Jahren pro Generation (tatsächlich dürften es deutlich weniger Jahre sein) kommen wir auf 67 Generationen. Das heißt 67mal haben Männer und Frauen anderer Abstammung eingeheiratet. Selbst wenn hin und wieder mal ein entfernter Verwandter geheiratet wurde, ist es eine erstaunliche Zahl von Leuten, mit denen ein Nachkomme von Christus verwandt sein könnte. Von Blutlinie im Brown'schen Sinne kann man da wirklich nicht sprechen.
Hinzu kommt, daß ein Geheimnis, das mehr als eine Person kennt, kein Geheimnis ist. Noch dazu sollten der Erzählung zufolge viele, viele Prominente Hinweise in ihren Werken untergebracht haben - ohne daß die ach so dumme Öffentlichkeit das zur Kenntnis genommen hat.
Spätestens im 20. Jahrhundert wären solche Spielereien kein Geheimnis mehr gewesen.
Das Ärgerlichste an dem Roman sind nicht die verführerischen Gedankenspiele, es sind die Interviews, in denen Brown so getan hat, als wären seine Ideen vorstellbare Realitäten.
The Da Vinci Code ist literarisches Popcorn. Man kann kaum aufhören, aber sobald man darüber nachdenkt, hat man ein schlechtes Gewissen, seine Zeit nicht besser genutzt zu haben.
Digital Fortress
Digital Fortress (1998)
Corgi (2009)
vergrößernDavid Becker, Lehrer, wird gebeten ein Wochenende mit seiner Verlobten sausen zu lassen und stattdessen einen geheimnisvollen Auftrag zuerledigen. Er weiß noch nicht, daß er die nächsten Stunden in Sevilla verbringen wird.
Seine Verlobte, Susan Fletcher, Chefin der Kryptographie bei der NSA, wird zeitgleich zu einem Notfall in der NSA-Zentrale gerufen.
Browns Erstling. Popcorn. Genauso einfach aufgebaut wie die nachfolgenden Romane. Mangelhaft recherchiert (sogar ich merke, daß es Blödsinn ist, als Gewicht der Enigma mehrere Tonnen anzugeben - das Ding wurde in U-Booten mitgeführt), schlecht redigiert (eines der Opfer ist ein Deutscher, der seine Muttersprache nur radebrechend beherrscht) - und vom Grundgedanken völlig blödsinnig. Ein nicht zu brechender Code. Jeder Code ist brechbar, selbst wenn das Bezugssystem nicht offensichtlich ist - es kommt nur auf die dafür aufzuwendende Zeit an.
Der geheimnisvolle Mann im Hintergrund (ja, es ist wieder ein Mann) ist natürlich wieder die Vaterfigur - ich bin gespannt, ob Brown es irgendwann mal schafft, sich von diesem Muster zu lösen.
Lesbar. Spannend. Wie ein Comic aus den 50er bis 70er Jahren.
Muß man wirklich nicht gelesen haben.
Rita Mae Brown
Die Katze läßt das Mausen nicht
Catch as cat can (2002)
Ullstein (2004)
* 28.11.1944 (Hanover, Pennsylvania)
vergrößernWährend einer Festes stirbt ein Bekannter von 'Harry' Haristeen. Es bleibt nicht der einzige Tote.
Ich weiß, das werden einige nicht gerne hören, aber: Das war das langweiligste Buch, das ich seit langem gelesen habe.
Außerdem ist es handwerklich mißlungen, im Original schlecht redigiert, auf deutsch sowieso.
Fangen wir von hinten an:
Wenn im Impressum steht, die Originalausgabe seit bei Bentam Books (nicht mein Rechtschreibfehler) erschienen, dann weiß ich, daß man bei Ullstein schlampig lektoriert hat. Daß in der Personenübersicht von Pope Rat die Rede ist, im Text dann aber immer von Papst Ratte, sei hier nur am Rande erwähnt.
Handwerklich schlecht? Es wimmelt von Figuren, die mit Spitznamen angeredet werden, die eher dem anderen Geschlecht zuzuordnen wären. Am Anfang wird Figur nach Figur eingeführt, ohne daß man mit einer von ihnen gleich vertraut ist. Auf Seite 1 sind das:
Mrs. Murphy (die Katze),
Pewter (auch eine Katze),
Mary Minor Haristeen (die oben erwähnte Harry),
Tucker (ein Corgi),
ein Blauhäher.
All das in 27 Zeilen. In dem Tempo geht es weiter (mit den Namen, nicht mit der Handlung, der erste Mord findet auf Seite 83 statt). Mal werden Personen mit dem Spitznamen angesprochen, dann plötzlich mit dem richtigen Namen. Ständig muß man zurückblättern, sich nochmal vergewissern, wer denn nun eigentlich wer ist.
Im Original schlecht redigiert? Seite 135 (Kapitel 19): Auch wenn Rick Shaw und Cynthia Cooper im Laufe der Jahre jede Menge unerfreuliche Anblicke erlebt hatten, bedeutete das nicht, daß sie dergleichen gerne sahen.
Wenn ein Anblick für zwei Menschen unerfreulich ist, impliziert das bereits, daß sie das nicht gerne sehen. Ms. Brown wollte wohl sagen, daß die beiden sich nicht an diese Anblicke gewöhnen konnten.
Solche merkwürdigen Konstruktionen begegnet man immer wieder. (Ich ärgere mich immer, wenn mir nach -zigstem Durchlesen solche Dinge in meinen eigenen Romanen auffallen. Eigentlich gehört es zu den Aufgaben eines Lektors, so etwas zu bemängeln und gegebenenfalls zu ändern.)
Hat man sich an eine Person gewöhnt, werden aufeinmal Dinge angeschnitten, die ohne Sinn und Zusammenhang sind. ("Es ist mir ein Vergnügen", erwiderte Harry, ganz so, wie ihre Mutter es sie gelehrt hatte. Im ganzen Roman war keine Rede von der Mutter und der Beziehung zwischen ihr und ihrer Tochter - sehr merkwürdig, wenn man bedenkt, wie wichtig für die meisten Frauen die Mutter auch nach der Pubertät noch ist. Warum also die Erwähnung an dieser Stelle?)
Und dann ist doch noch der Wechsel zwischen Menschen- und Tierwelt. Mrs. Murphy, die auf dem Cover (Ein Fall für Mrs. Murphy) und auf dem Rücken als Hauptfigur herausgestellt wird (Mrs. Murphy läßt sich wie immer nicht aus der Ruhe bringen und ist mit ihrer Spürnase dem Verbrecher schon bald auf der Fährte ...), tut so gut wie nichts.
Wie gesagt: Ein langweiliges Buch, das ich nicht weiterempfehlen kann. Ich glaube nicht, daß ich noch einmal etwas von Ms. Brown lesen werde.
Joachim Bublath
Das Knoff Hoff Buch 3
Das Knoff Hoff Buch 3 (1996)
Heyne (1997)

Bublath hat seine Verdienste ganz gewiß. Er kann kompliziertes anschaulich darstellen - aber er hat leider die Ausstrahlung einer Schlaftablette.
Gegen die Knoff Hoff Show hatte ich von Anfang an Vorurteile. Zum einen der Titel, der mir den Magen rumdreht, dieses verballhornte Englisch konnte ich noch nie ertragen, dann die Dixieland-band und zum Schluß die Zirkusatmosphäre.
Interessant war die Sendung trotzdem - wenn ich mich denn aufraffen konnte, sie einzuschalten.
Obwohl das Buch nur eine Nacherzählung diverser Folgen ist, kann ich es durchaus empfehlen.
Werner Büdeler
* 20. Mai 1928; † 15. Juni 2004 (Überlingen)
Das Abenteuer der Mondlandung
Das Abenteuer der Mondlandung (1969)
Bertelsmann (1970)
vergrößernWährend der Mondlandung saß Büdeler unsichtbar in Texas und beantwortete die Fragen von Günter Siefarth "Haben die Astronauten dies oder das getan?" - "Ja, die Astronauten haben dies oder das getan.". Na ja, natürlich hat er mehr gesagt, aber das blieb nach mehrfachem Ansehen der mehrstündigen Zusammenfassung hängen.
Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der Raumfahrt bis zur Mondlandung. Hervorragende Photos, sehr viele, fast zuviele Zahlen.
Es fällt auf, daß Büdeler meint, die Bilder aus dem Weltraum wären in Farbe und hervorragender Qualität auf der Erde angekommen. In Deutschland blieben davon nur undeutliche schemenhafte Schwarz-weiß Bilder.
Ein informatives Buch, das für die Nachgeborenen die damaligen Geschehnisse nachvollziehbar macht.
During the moon-landing Büdeler sat invisibly in Texas and answered the questions of Günter Siefarth "Have the astronauts done this or that?" - "Yes, the astronauts have done this or that.". Oh well, of course he has said more, but this got stuck after multiple viewing of the event.
This book describes the development of the astronautics up to the moon-landing. Excellent photos, many, almost too much figures.
Büdeler tells the pictures from space did arrive in color and excellent quality on earth. In Germany only indistinct shadowy Black-and-white pictures were shown.
An informative book which makes the events understandable for future generations.

Faszinierendes Weltall.
Faszinierendes Weltall (1981)
Knaur (1981)

Sein Buch ist gut verständlich und interessant geschrieben. Empfehlenswert für jeden, der sich zum ersten Mal auf den Weg in die unendlichen Weiten machen möchte.
Kurt Burger
Pedro, der Sohn des Schmugglers
Der Sohn des Schmugglers (1957)
Bastei (1966)
Titelbild von Klaus Dill. Innenillustrationen von Paul Lorenz. Letztere stammen wohl aus der Originalausgabe.

Ein grundanständiger spanischer Fischer, der alleine mit seinem 12jährigen Sohn lebt, gerät aus Geldnot auf die schiefe Bahn. Sein Sohn wird als Geisel genommen, um sicherzustellen, daß der Vater weiterhin als Schmuggler arbeitet.
Nettes Buch, dem leider ein ordentliches Impressum fehlt. So erfährt man leider nicht, daß das Buch aus den fünfziger Jahren stammt, was zum Verständnis einiger Details sicher notwendig ist.
Anthony Burgess
A clockwork orange
A Clockwork Orange
Reclam (1998)

Was soll man zu diesem Buch sagen? Ich weiß es nicht so recht. Wenn man den Anhang liest, könnte man meinen, es handele sich um ein enorm wichtiges Buch.
Ich selbst fand es langweilig, brutal und schlichtweg doof.
Der Versuch, eine eigene Sprache zu schaffen (Nadsat) ist lobenswert, muß aber scheitern, wenn dadurch das Buch nicht lesbar wird. Zu keinem Moment erreicht diese Kunstsprache die Qualität von "Der Schlumpf schlumpft, wenn der Schlumpf schlumpft" oder so ähnlich.
Die Handlung ist brutal bis zum Exzess.
Nein, dieses Buch kann ich wirklich nicht empfehlen.
Parodie zum Film in
Mad 53.
Edgar Rice Burroughs
E.R.B. (wie er häufig genannt wird), ist in erster Linie als Erfinder von Tarzan bekannt, wobei das Bild, das wir heute von diesem Helden haben, wohl in erster Linie durch Filme und Comics bestimmt wird.
Tarzan of the apes
Tarzan of the apes (1912)
Ballantine (1972)

Der erste Tarzan-Roman. Wie Tarzan in den Congo kam, wie er von den Affen aufgezogen wurde und schließlich in die Zivilisation zurückfand.
Mehrfach ordentlich bis gut verfilmt (z.B. mit Christopher Lambert oder auch die Disney-Version), -zigfach als Comic umgesetzt (am besten von Joe Kubert).
Tarzans Bestien
The beasts of Tarzan (?)
Williams (1972)

Der dritte Tarzan-Roman. Tarzans Sohn Jack wird nach Afrika entführt. Natürlich muß Tarzan etliche Gefahren bestehen, bevor er seinen Sohn wieder in die Arme schließen kann.
Längst nicht so gut wie der
erste Roman.
Fritz-Otto Busch
Die Bibel nennt ihre Namen
Gold und Myrrhe (1956)
Heyne (1965)

Busch beschreibt die Menschen in und um Palästina um die Zeitenwende herum. Recht interessant, auch wenn der Titel eher an ein Lexikon denken läßt.
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