Superman/Batman (Ehapa)
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Superman/Batman
Ehapa
Es war nicht der erste Versuch, Superman und später auch andere DC-Helden (allen voran Batman) in Deutschland zu etablieren. Aber es war bei weitem der erfolgreichste - und das gilt bis zum heutigen Tag.

Die Geschichten wurden willkürlich ausgesucht, nicht immer war es das Beste, aber darin ähnelte die Situation der so mancher ausländischer Fernsehserie, die in der langen Laufzeit der Serie im deutschen Fernsehen gezeigt wurde.

Manchmal wurde gekürzt, lange Zeit nur um ein Bild (berüchtigt waren die Anzeigen für Briefmarkenhändler), später auch ganze Seiten.

Ich lernte Hansjürgen Meyer und Cornelia John, Chefredakteur und Stellvertreterin, Ende der 70er Jahre kennen. Natürlich fragte ich ihn, wer für diese blöden Unterbrecher verantwortlich war. Er nahm die Schuld auf sich.

Später kam man dann auf die blödsinnige Idee Panels zu vergrößern und das Layout aufzubrechen. Das tat keiner der Geschichten gut.

Eine Fehlentscheidung war die Einführung einer Leserbriefseite - ohne Leserbriefe und mit einem Redakteur, der sich hinter einem Pseudonym versteckt. Hier wurden die Fans angelogen (es gibt weniger Batman als Superman-Geschichten), verarscht (der Bericht über einen Bürgermeister, der Clark Kent ähnlich sehen sollte - ein Foto wurde versprochen aber nie gebracht. Lt. Meyer war die Bildqualität nicht gut genug) und schließlich mit Eigenwerbung zugemüllt.

Daß das auch anders geht, zeigte dann Williams in seinen Marvel-Heften.

Der Niedergang der Serie war zum Teil hausgemacht (Superbände, Taschenbücher), zum anderen auf die Qualität des Materials zurückzuführen, das immer minderer wurde. Außerdem explodierten andere Verlage (Carlsen) mit wirklich hervorragendem Material.

Ich für meinen Teil habe aufgehört Ehapa-Material zu lesen, als ich an die amerikanischen Originale herankam.

Alles in allem: Es war eine gute Serie. Im Gegensatz zu vielen anderen Serie aus den 60er und 70er Jahren ist diese Serie auch heute noch lesbar (wenn man Superhelden mag).

Superman 4/66 vergrößern
03 - November 1966
Cover: Curt Swan und Ray Burnley

Jimmy Olsen

Wie Jimmy Olsen Superman kennenlernte.
How Jimmy Olsen First Met Superman!
Otto Binder (Script), Curt Swan (Pencils), Ray Burnley (Inks).
Aus Jimmy Olsen 36 (April 1959)

Superman

Superman im Weißen Haus
Superman in the White House
Otto Binder (?) (Skript), Al Plastino (Zeichnungen), Al Plastino (Tusche)
Aus Superman 122 (Juli 1958)

Wie Lois Lane erstmals Clark verdächtigt, er sei Superman!
When Lois First Suspected Clark Was Superman
Jerry Siegel (Script), Al Plastino (Pencils), Al Plastino (Inks)
Aus Superman 135 (Februar 1960)

Jimmy Olsen

Jimmy Olsen, der Rasende Reporter
Jimmy Olsen, Speed Demon
Otto Binder (Script), Curt Swan (Pencils), Ray Burnley (Inks).
Aus Jimmy Olsen 15 (September 1956)



Superman 4/66 vergrößern
04
Cover: Curt Swan und George Klein

Superman

Supermans erste Großtat
Superman's first exploit
Edmond Hamilton (Script), Wayne Boring (Pencils), Stan Kaye (Inks).
Aus Superman 106 (Juli 1956)

Deutsch auch in Superman Superband 01.

Lois Lane

Lois Lane als Chefredakteurin
Curt Swan, George Klein

Jimmy Olsen

Alias Chip O'Doole
Alias, Chip O-Doole!
Jerry Siegel (Script), Curt Swan (Pencils), John Forte (Inks)
Aus Jimmy Olsen 95 (September 1966)

Supergirl

Das Supergirl vom Krypton
The Supergirl from Krypton
Otto Binder, Al Plastino
Aus Action Comics 252.



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Seite gestartet am 20.10.1999